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MEGAHERZ - Jagdsaison im NDH-Olymp

Drei Jahre ist es her, dass Megaherz „Heuchler“ veröffentlichten. Jetzt legen die Münchner, die mit ihrer nahezu zwanzigjährigen Bandgeschichten zu den Urgesteinen der Neuen Deutschen Härte zählen mit „Götterdämmerung“ nach. Einerseits bleiben sie ihrem Stil zwischen kantigen Riffs und Lex’ genretypisch grollenden Vocals treu. Andererseits wagt sich das Quintett aber auch verstärkt an große Melodien, an tanzbare Elemente, neue Elektroniksounds (u.a. beigesteuert von Ash/Heimatærde) und mit „Abendstern“ sogar an einen Ausflug in romantische Gefilde. „Unser Trick ist wohl, dass wir beim Songwriting versuchen, keine NDH-Band zu sein. Der typische Sound kommt dann erst so richtig zur Geltung, wenn X-ti im Studio herumschraubt.“ Dass das hervorragend funktioniert belegt das vorab veröffentlichte „Jagdzeit“, das die Gemüter ähnlich erhitzt wie der Bandklassiker „Miststück“. Bei so viel Treffsicherheit werden Megaherz in der laufenden Saison sicher reiche Beute machen – das zeigt schon der aktuelle Charteinstieg auf Platz 16.
Link zum Thema: Offizielle Website der Band
Autor: Heinz Ehlmann











